Im ersten Quartal 2024 war Gold in Rekordlaune.
Zunächst startete das Edelmetall jedoch unauffällig ins Jahr: Sein Preis bewegte sich seitwärts bis leicht nach unten. Ende Februar und Anfang März machte der Gold-Kurs dann einen außergewöhnlich kräftigen Sprung nach oben. Am 20. März kletterte er erstmals über 2200 US-Dollar. Ende März war der Goldpreis schließlich bei 2233 USD angelangt, einem neuen Allzeithoch, und damit rund 8 Prozent teurer als zu Beginn des Jahres 2024. In Euro-Notierung hat sich Gold um 10 Prozent auf 2072 Euro verteuert.
Was war geschehen? So ganz genau können Goldexperten das auch nicht sagen. Zu den gängigen Erklärungen zählen die Standardauskünfte: Demnach reagiert die Goldnachfrage sehr empfindlich auf (geo-) politische Unsicherheiten wie auch auf die Zinspolitik der Notenbanken. Ebenfalls genannt werden derzeit massive Goldkäufe von Zentralbanken (vor allem in Schwellenländern). Auch die Erwartung, dass die längere Zeit verschmähten Gold-ETFs bald wieder gefragt sein könnten, wird angeführt. Offenbar lassen derzeit verschiedene Kaufgründe Gold in den Augen der Anleger glänzen.
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